Restmüll Analyse

Aufgrund von vermehrten Beschwerden der Bevölkerung wurden im Juli 2012 Restmüll-Analysen in Hartberger Siedlungshäusern gemacht. Die Hartberger Saubermacher, das Abfallwirtschaftszentrum Hartberg und die Stadtgemeinde Hartberg haben diese Analyse des Restmülls von Siedlungshäusern durchgeführt. Dabei wurde festgestellt, dass in unseren Restmülltonnen noch viele verwertbare Altstoffe enthalten sind. Für verwertbare Altstoffe (z.B. Metallverpackungen, Glas, Verpackungen usw.) können teilweise Erlöse erzielt werden, landen diese jedoch in der Restmülltonne, müssen wir sie teuer bezahlen. In einem untersuchten 1.100-Liter-Behälter fanden sich beispielsweise mehr als 20 % an Verpackungsmaterialien sowie knapp 10 % Bioabfall, vielfach noch in Orignalverpackung. Doch auch Problemstoffe wie 11 Spraydosen, 47 Kleinbatterien und Elektrokleingeräte fanden sich im Restmüll. Biomüll verursacht Probleme auf der Deponie und gehört auf den Komposthaufen/in die Biotonne. Nur so kann aus Ihren Speiseresten wertvoller Humus entstehen. Für Leichtstoffverpackungen haben Sie die Entsorgung beim Einkauf bereits mitbezahlt, in der Restmülltonne bezahlen Sie anteilig noch einmal. Kunststoffverpackungen gehören in den Gelben Sack/die Gelbe Tonne, und die Metallverpackungen in die Blauen Behälter bei den Sammelinseln. Problemstoffe wie Batterien oder Elektrokleingeräte bitte sammeln und im AWZ abgeben. Positiv hervorzuheben ist, dass der Anteil von Glas und Altpapier/ Zeitungen beinahe bei null lag.

Vielen Dank an dieser Stelle an alle Bewohner(inne)n, welche Mülltrennung ernst nehmen.

TIPP: Trennen Sie bereits in der Wohnung den Müll in die Fraktionen Leichtverpackungen, Papier, Metallverpackungen, Glas, Bioabfall und Restmüll. Entleeren Sie diese dann getrennt in die Tonnen. Einmal vermischt, sind diese nur schwer wieder zu trennen. Wir ersuchen alle Bewohner(inne)n um genaue Beachtung der Mülltrennung, damit nicht wertvolle Rohstoffe verlorengehen und unnötige Entsorgungskosten entstehen! In den nächsten Monaten werden hierzu weitere Analysen und Kontrollen durchgeführt werden.

Probleme und Beschwerden richten Sie bitte an

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