Luftgüte

Luftgüte
Als eine der ersten Bezirksstädte hat Hartberg eine kontinuierliche Luftgüteüberwachung eingerichtet.
Auf Betreiben des Umweltausschusses wurde eine Anlage mit entsprechenden Messeinrichtungen in Hartberg aufgestellt. Diese von der Stadtgemeinde Hartberg fi nanzierte Einrichtung wurde von der Landesregierung Steiermark , FA17C (Luftgüte) begleitet und unterstützt.

Heute ist die Meßstation eine der modernsten Anlagen dieser Art und liefert kontinuierlich Angaben zur Luftqualität dieses Lufteinzugsbereiches.

Wetterstation – Bundesschulzentrum Hartberg
Auf Initiative des Ausschusses, Umwelt und Energie der Stadtgemeinde Hartberg wurde im Bundesschulzentrum Hartberg eine Tawes Wetterstation (Teilautomatisches-Wetter-Erfassungs-System) errichtet.
Unter anderem werden folgende meteorologischen Parameter jeden Augenblick erfasst und alle 10 min an die Datenverarbeitungszentrale in Wien übersandt: Lufttemperatur, Luftfeuchte (und daraus resultierender Taupunkt) Niederschlag und Niederschlagsmenge, Luftdruck, Globalstrahlung, Windrichtung und Windgeschwindigkeit in 10 m Höhe über Grund, Bodentemperatur in 5 cm Höhe sowie 3 Temperaturen in unterschiedlichen Boden -Tiefen.
Gleichzeitig ist diese Station ein Teil des überregionalen Meßnetzes zur Wetter- und Klimaforschung (TAWES-System).

Betreuer: Prof. Johann Rieger

Feinstaub
Aufgrund der orographischen Lage ist unser Gebiet in bestimmten Situationen grundsätzlich feinstaubgefährdet.
In einer kleinen Kessellage, windgeschützt, entwickeln sich vor allem bei Inversionslagen erhöhte Feinstaubwerte.
Die Stadtgemeinde Hartberg ist seit langem bestrebt, den „hausgemachten” Feinstaub zu reduzieren und bei der gesamten Bearbeitung dieses Themenbereiches einen konstruktiven Beitrag zu leisten.

Förderungen zum Umstieg auf partikelreduzierende Heizungen und Fahrzeuge, ein neuer Ansatz zur Straßenbetreuung im Winter und die Zusammenarbeit mit den Rauchfangkehrern haben gute Erfolge erzielt.

Öffentlichkeitsarbeit, wie die Durchführung einer Flechtenstudie mit Schul und allgemeiner Beteiligung waren wichtig und haben neben erhöhtem Problembewusstsein auch messbare Erfolge gebracht.

Ein weiterer Ansatz zur Verringerung des Feinstaubs soll bei der Verwendung von CO2-neutralen Heizsystemen die Förderung des Einbaus eines Partikelfilters bringen.