Umweltstammtische

1. Hartberger Umwelt-Stammtisch: Eine Cittá Slow fährt Rad

Im Zuge des Smart City Projektes „Città Slow Hartberg meets Smart City“ hat sich die Bevölkerung im Herbst 2011 Gedanken zur Zukunft der Stadt Hartberg gemacht. BürgerInnen, ExpertInnen und GemeinderätInnen sammelten über 200 konkrete Ideen. Im „Hartberger Umwelt-Stammtisch“ werden konkrete Themen aufgegriffen und im Detail bearbeitet. Referenten: Dr. Klaus Renoldner, „Der radfahrende Arzt“ zum Thema „Mobilität der Zukunft: nachhaltig und gesund“;
❋ DI Günther Illek, Forschungsgesellschaft Mobilität zum Thema „Attraktives Radfahren in Gemeinden“; 
❋ Ausblick und Diskussion

2. Hartberger Umwelt Stammtisch:klima.bewusst.einkaufen

Einem besonders herausfordernden Umweltschutz-Thema hat sich der zweite Hartberger Umwelt-Stammtisch gewidmet: Rund 30 % unserer Umweltbelastungen werden laut Plattform Footprint und Klimabündnis durch unsere Ernährung verursacht – mehr als für Heizen oder Wohnen.
Schüler des 3. Jahrganges der HLW Hartberg führten hierzu ein Projekt zum Thema „ökologischer Fußabdruck“ durch. Besonderes Augenmerk wurde dabei auf den Bereich Lebensmitteln gelegt.

„Es ist erschütternd, wie wenig Gedanken sich Konsumenten beim Einkauf von Lebensmitteln machen. Mit dem ökologischen Fußabdruck können wir messen, wie stark unser menschliches Handeln die Natur verändert und belastet“ erklärt Frau Friederike Gamperl, Ernährungs-Pädagogin im Projekt. Weltweit wird ein bedeutender Teil der Umweltbelastungen durch die Ernährung verursacht. Die Treibhausgas-Emissionen tierischer Lebensmittel sind viel höher als bei pflanzlichen Produkten. Weitgereiste Lebensmitteln, wie Nüsse aus Chile, weisen enorm höhere CO2-Emission als regionale auf. „Regionale, biologische, saisonale, fleischlose und fair gehandelte Lebensmittel in der richtigen Menge helfen uns die Umweltbelastung in Zaum zu halten“, ist Fr. Friederike Gamperl überzeugt.

Der Vortrag von Christian Salmhofer beschäftigt sich mit der Frage, welche Auswirkungen unser Ernährungssystem auf das Weltklima hat und welche Art von Ernährung aus globaler Sicht als nachhaltig einzustufen ist. Denn der Überkonsum von Fleisch, Spekulationen mit Lebensmittel und der Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmitteln gefährden nicht nur unsere Gesundheit, sondern auch unsere Lebensgrundlagen. So verbrauchen die Industriestaaten aufgrund der hohen Fleischnachfrage bei einem Viertel der Welt-Bevölkerung drei Viertel der gesamten weltweiten agrarischen Produktion. „Für eine Tonne produziertes Rindfleisch braucht man eine Fläche von 45ha bei konventioneller Landwirtschaft, jedoch nur 20ha bei biologischer Landwirtschaft.“, zeigte Christian Salmhofer auf.

Conclusio der mit über 30 Personen gut besuchen Veranstaltung: Das Thema ist sehr komplex, die Entscheidung für den Konsumenten im Label-Wirrwarr schwierig. Biologische, saisonale, regionale, fair gehandelte und generell als gesund geltende Nahrungsmittel sind auch für unsere Umwelt gut!

3. Hartberger Umwelt-Stammtisch: Elektromobilität: Zukünftige Entwicklungen und Chancen

- Mit Hrn. Kurt Sigl ist es uns gelungen, einen besonders bekannten und engagierten Vordenker für diesen Bereich zu gewinnen. Als Präsident des BEM setzt er sich dafür ein, die Mobilität in Deutschland mit dem Einsatz erneuerbarer Energien auf Elektromobilität umzustellen. Programmpunkte waren:

❋ Status quo: Stand der eMobilität in Deutschland und Österreich 
❋ Zukunft: Wohin entwickelt sich die eMobilität?
❋ Chancen für Betriebe, Kommunen und Tourismus

4. Hartberger Umwelt-Stammtisch: Förderungen für Elektroautos für Pendler

Eine Förderung von etwa € 4.000 bis € 6.000 für den Ankauf eines Elektroautos können zurzeit Pendler aus dem Bezirk lukrieren. Dieses Fördermodell wurde beim Hartberger-Umweltstammtisch am 27. November von der Stadtgemeinde Hartberg und der Elektro-Modellregion Graz vorgestellt. Die Förderung gilt für regelmäßige Pendelfahrten aus dem Großraum Graz/Weiz nach Hartberg sowie auch umgekehrt. Gerade für Vielfahrer von z.B. Hartberg nach Graz mit einer Jahreskilometerleistung von etwas 25.000 Kilometer hat sich die Investition in ein Elektroauto, im Vergleich zu einem konventionellen, schon nach nur 3 Jahren amortisiert. Denn, die Kosten für Kraftstoff für ein Elektroauto sind nur die Hälfte zu z.B. einem Dieselfahrzeug. Das heißt, Pendler ersparen sich knapp 1.000 Euro an Treibstoffkosten pro Jahr.

5. Hartberger Umwelt-Stammtisch: Carsharing im Hartbergerland

Carsharing Initiative in der Smart City Hartberg

Mit Carsharing 50 % der Autokosten sparen – Autoteilen in Hartberg
Ein Auto zu nutzen, ohne es zu besitzen, liegt im Trend. Mit einer Stehzeit von durchschnittlich 23 Stunden am Tag ist das eigene Auto ein äußert ineffizienter und teurer Gebrauchsgegenstand. 

Aufgrund steigender Anschaffungs- und Erhaltungskosten für Pkws verzichten immer mehr Menschen auf das eigene Zweitauto. Nach Berechnungen von klima:aktiv mobil ist Carsharing für Autos mit einer Jahreskilometerleistung von unter 7.000 – 10.000 die mit Abstand günstigere Alternative zum eigenen Auto.

„Das Herborgen von Autos ist uns Hartbergern nicht neu. Mit dem Einzug von Internet und Smartphones funktioniert das Teilen von Autos in und um die Smart City Hartberg heutzutage völlig automatisch und komfortabel.“, meint Hans Rieger, Referent für Umwelt und Energie der Stadtgemeinde Hartberg. 
Auf Internet-Plattformen, wie z.B. www.carsharing247.com bieten Privatpersonen ihre Fahrzeuge an, um sie mit anderen zu teilen. In der Zeit, in der Autobesitzer ihr Fahrzeug nicht selbst benötigen, können sie mit den Leihgebühren ihre laufenden Auto-Fixkosten reduzieren. Die Autos müssen nicht Vollkasko versichert sein – diese Versicherung können sich die Nutzer tageweise dazu erwerben.
„Die Produktion von Autos ist generell sehr energie- und ressourcenintensiv. Carsharing bietet Menschen, die nicht täglich auf das Auto angewiesen sind, die Möglichkeit, auf ein eigenes Auto zu verzichten. Das spart nicht nur Kosten, sondern schont auch die Umwelt.“, meint Friedrich Hofer von Klimabündnis Steiermark. Carsharing bringt die Menschen zusammen. 

Besonders in der Stadt Hartberg und der Kleinregion Hartberg kennt man sich noch persönlich. So ist auch das Vertrauen zwischen Autobesitzer und Autonutzer schnell aufgebaut und dauerhafte Carsharing-Kooperationen entstehen.
„Derzeit sind auf www.carsharing247.com 3.600 Personen und 315 Fahrzeuge registriert, Tendenz stark steigend.“, berichtet Robert Reithofer, Initiator und Gründer der Plattform carsharing24/7, welche schon mit zahlreichen Auszeichnungen für die gute Idee gewürdigt wurde.

Begriffsdefinitionen:
Unter Carsharing (Autoteilen) versteht man die gemeinsame Nutzung von einem oder mehreren Autos. Beim privaten Carsharing verleiht eine Privatperson sein eigenes Fahrzeug an eine andere Privatperson und bekommt dafür einen Kostenersatz für die Fahrzeug-Fixkosten. Jede Privatperson kann beim Carsharing als Autobesitzer oder Autonutzer teilnehmen.

6. Hartberger Umwelt-Stammtisch: Klimawandelanpassung

Der Klimawandel schreitet voran. Aufgrund der unzureichenden Maßnahmen der Staatengemeinschaften
wird es uns nicht gelingen, die Erderwärmung bis 2100 auf plus zwei Grad zu begrenzen. Dies
hat auch konkrete Auswirkungen auf die Land- und Forstwirtschaft, unsere Gärten, unsere Parks und
unsere Naturräume. Diese Veränderungen sind eine Bedrohung, jedoch können wir auch Chancen aufgreifen? Wie entwickeln wir für diese Bereiche langfristige Strategien zur Klimawandel-Anpassung?

7. Hartberger Umwelt-Stammtisch: Die Auswirkungen des Klimawandels auf die Oststeiermark - Mit speziellem Fokus auf die Land- und Forstwirtschaft im Bezirk Hartberg-Fürstenfeld

Der Klimawandel schreitet voran. Aufgrund der unzureichenden Maßnahmen der Staatengemeinschaften wird es uns nicht gelingen, die Erderwärmung bis 2100 auf plus zwei Grad zu begrenzen. Dies hat auch konkrete Auswirkungen auf die Land- und Forstwirtschaft, unsere Gärten, unsere Parks und unsere Naturräume. Diese Veränderungen sind eine Bedrohung, jedoch können wir auch Chancen aufgreifen? Wie entwickeln wir für diese Bereiche langfristige Strategien zur Klimawandel-Anpassung?

8. Hartberger Umwelt-Stammtisch: Energiekosten sparen und Image aufwerten

Energie ist ein zentrales Lebenselixier der Wirtschaft. Unternehmen brauchen Energie zuverlässig, sauber und kostengünstig. Steigende Energie- und Rohstoffpreise sowie der Klimaschutz erfordern, dass Unternehmen ihre Energie-Effizienz optimieren. Experten der steirischen Wirtschaftsinitiative Nachhaltigkeit stehen Hartberger Unternehmen im Programm WINenergy! mit geförderter Beratung zur Verfügung. Unternehmen erkennen, dass eine CO2-Neutralstellung Ihres Betriebes nicht nur umweltfreundlich ist, sondern sich solche Unternehmen auch gegenüber dem Mitbewerb abheben. Die Stadtgemeinde Hartberg fördert nun die Erstellung solcher Konzepte umfassend. Bürgerbeteiligungsprojekte sind nicht nur aus ökonomischer und ökologischer Sicht für Unternehmen interessant, sondern können auch als Marketinginstrument (Kundenbindung) genutzt werden.

9. Hartberger Umwelt-Stammtisch: Jobs und Kaufkraft durch Biomasse in der Kleinregion Hartberg

Die Kleinregion Hartberg mit den Gemeinden Hartberg, Hartberg Umgebung, Greinbach und St. Johann in der Haide wurde umfassend zum Thema Wertschöpfung aus Biomasse untersucht. Das Ergebnis, eine 100-seitige Studie der Austrian Energie Agency, bestätigt, dass durch den Einsatz heimischer Biomasse zur Wärmeversorgung fossile Energieimporte ersetzt und gleichzeitig wertvolle Arbeitsplätze in unserer Pendlerregion gehalten werden. So schafft z.B. eine Wärmeversorgung mit Nahwärme achtmal mehr Arbeitsplätze als eine Versorgung mit Öl. Zum 9. Hartberger Umwelt-Stammtisch laden die Stadtgemeinde Hartberg, die Landwirtschaftskammer Hartberg-Fürstenfeld sowie der Maschinenring Hartbergerland sehr herzlich ein. 
Dipl. Ing. Christoph Pfemeter, Geschäftsführer des österreichischen Biomasseverbandes, wird die Studie umfassend vorstellen. 
Es wurde auch ein sehr anschauliches Video erstellt, welches unter folgendem Link auf Youtube gestartet werden kann: www.wertschoepfungsvideo.hartberg.at

13. Hartberger Umwelt-Stammtisch: Bodennahes Ozon Projekt Captor

Beim 13. Hartberger Umweltstammtisch in der Fußgängerzone ging es um das Thema Bodennahes Ozon. Gemeinsam mit Experten von Global 2000 und dem Zentrum für Soziale Innovation wurde auf die Auswirkungen von Ozon auf den menschlichen Körper, die Messverfahren sowie Möglichkeiten der Vermeidung, hingewiesen. Dem Umweltstammtisch gingen zwei Schulworkshops mit Schülern der NMS Gerlitz Hartberg voraus. Ziel war es, den Schülern ein Basiswissen rund um die von Ozon ausgehende Gefahr zu vermitteln.

Hartberger Bürger können sich übrigens auch selber ein solches Messgerät aufhängen, wenn sie wissen wollen, wie hoch die Ozonbelastung in ihrer unmittelbaren Umgebung ist. Auch die Stadtgemeinde Hartberg geht mit gutem Beispiel voran und wird am Hauptplatz eine Ozon-Mess-Station anbringen. Die Werte können dann online und über eine App abgerufen werden.

Die Ozonbelastung ist in ländlichen Regionen teilweise höher als in den Ballungszentren. „Wir wollen in erster Linie Bewusstsein schaffen, dass das bodennahe Ozon immer noch zur Luftverschmutzung beiträgt.", erzählt Projektkoordinatorin DI Sibylle Egger von GLOBAL 2000.

Was kann man dagegen tun? Der Verkehr ist der Hauptverursacher für Ozon. Das Auto mal stehenlassen und mit dem Rad fahren ist eine Maßnahme, die auch den SchülerInnen der NMS Gerlitz schon bewusst war.

 

Wer selbst gerne eine kostenlose Ozon-Mess-Station bei sich zuhause aufstellen möchte kann mit Anton Schuller von der Stadtgemeinde Hartberg, , 03332 603 175, Kontakt aufnehmen.

 

DI (FH) Anton Schuller                                                        
Stadtgemeinde Hartberg,
Referat Umwelt und Energie,                                  
,

Tel: 03332/603-175

Mobil: 0664 / 886 586 28      

14. Hartberger Umweltstammtisch: Sei dabei, Plastikfrei

Referat und Diskussion mit Sandra Krautwaschl

Der Ausschuss für Umwelt und Energie ladet zum 14. Umwelt-Stammtisch am 13. Juni um 19.00 Uhr ins Gasthof Pack ein. Referentin ist die Buchautorin und „Versuchskaninchen“ Sandra Krautwaschl aus dem Mürztal: Schockiert über die Auswirkungen, die die gigantischen Plastikmengen auf Gesundheit und Natur haben, beschloss Sandra Krautwaschl mit ihrem Mann und drei Kindern, zunächst einen Monat ohne Plastik zu leben … Gar nicht so einfach: Was tun, wenn man sich weiter die Haare waschen, die Zähne putzen und sich der Sohn ganz sicher nicht von seiner Plastik- Ritterburg trennen will? Sandra Krautwaschl erzählt von diesem Experiment und den Erfahrung, die die Familie gemacht hat – und wie es gelang, den Plastikmüll um 95 % zur reduzieren. Wie? Das erfahren Sie in diesem Vortrag!
 
Dienstag, 13. Juni, 19.00 Uhr,
Gasthof Pack "Zur Lebing Au", Josef-Hallamayrstr. 30, 8230 Hartberg


Freier Eintritt

 

DI (FH) Anton Schuller                                                        
Stadtgemeinde Hartberg,
Referat Umwelt und Energie,                                  
,

Tel: 03332/603-175

Mobil: 0664 / 886 586 28